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Christiane Schweitzer

Abteilungsleitung
Abteilung II
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Fachschule

Erzieherinnen und Erzieher

Fachschule für Sozialwesen - für Ihre Zukunft im sozialen Berufsfeld

Sie möchten Kinder, Jugendliche oder Menschen mit Beeinträchtigungen auf ihrem Lebensweg begleiten, fördern und stärken?

Dann ist die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder zum staatlich anerkannten Erzieher (Bachelor Professional in Sozialwesen) an der Landrat-Gruber-Schule genau das Richtige für Sie.

Unsere Fachschule verbindet fundierte Theorie mit vielfältiger Praxiserfahrung – und bietet Ihnen ein Umfeld, das Lernen und persönliche Entwicklung unterstützt.

Das Besondere an unserer Fachschule:

  • Lernen in offenen Lernlandschaften mit kooperativen Methoden

  • Persönliche Begleitung durch Lerncoaching

  • Deutsch-Förderangebote für eine erfolgreiche Ausbildung

  • Gemeinsame Feste und Feiern, die das Miteinander stärken

  • Verbindliche Inhalte zur Prävention von Kindeswohlgefährdung

  • Mitbestimmung durch die Studierenden

  • Frühzeitige Praxiskontakte durch unsere Trägermesse und das Koop-Projekt

  • Möglichkeit eines begleiteten Auslandspraktikums in Spanien oder Portugal

  • Zertifizierung als Maßnahmenträger (Bildungsgutschein möglich)

  • Möglichkeit eines dualen Studiums B.A. Soziale Arbeit & Management (Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands)

Weitere Ansprechpersonen:

Laima Nader, Schulformkoordinatorin Vollzeitausbildung
l.nader@lgs-di.de Tel: 06071 96480

Dr. Bettina Reiss-Semmler, Schulformkoordinatorin PivA
b.reiss-semmler@lgs-di.de Tel: 06071 96480

Bewerbungen an: bewerbungfachschule@lgs-di.de

Nutzen Sie unsere Infotermine! (s.u.)


Mit dem erfolgreichen Abschluss erwerben Sie die Berufsbezeichnung

„Staatlich anerkannte Erzieherin/staatlich anerkannter Erzieher (Bachelor Professional in Sozialwesen)“.

Sie sind damit qualifiziert für verantwortliche Tätigkeiten in:

  • Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten, Hort)

  • Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung (z. B. Wohngruppen, Heime)

  • Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen

  • schulischen und außerschulischen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

Darüber hinaus eröffnen sich attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Studium an Hochschulen bundesweit (mit Fachhochschulreife)

  • Studium in Hessen auch ohne Fachhochschulreife möglich

  • Ausbildungsintegriert: Möglichkeit eines dualen Studiums B.A. Soziale Arbeit & Management (Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands)

Für eine detaillierte Übersicht siehe Downloadbereich: Voraussetzungen und Zugangswege

 Für die Aufnahme in die Fachschule für Sozialwesen benötigen Sie:

 1. Schulischer Abschluss

  • Mittlerer Bildungsabschluss (z. B. Realschule) als Mindestvoraussetzung

2. Zusätzlich eine der folgenden Qualifikationen

  • Erfolgreicher Besuch der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz (HBFS)

  • Abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung (z. B. Kinderpfleger:in, Kinderkrankenschwester)

  • Abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung (DQR-Niveau 4) + dreimonatiges Vollzeitpraktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung

  • Abitur oder Fachabitur + dreimonatiges Vollzeitpraktikum

  • Abitur mit einschlägiger Fachrichtung (z. B. Erziehungswissenschaft) + sechswöchiges Praktikum

  • Einschlägige Berufstätigkeit (3 Jahre Vollzeit) im sozialpädagogischen Feld

3. Weitere Nachweise

  • Ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung (zu Beginn der Ausbildung, max. 2 Monate alt – bitte benutzen Sie hierzu unbedingt den entsprechenden Vordruck aus dem Downloadbereich)

  • Erweitertes Führungszeugnis (zu Beginn der Ausbildung, max. 3 Monate alt)

  • Bei ausländischen Abschlüssen: Gleichwertigkeitsbescheinigung des staatlichen Schulamts + Sprachnachweis Deutsch C1

Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Qualifikation ausreicht, reichen Sie Ihre Bewerbung gerne ein. Wir prüfen die Voraussetzungen und beraten Sie zu möglichen weiteren Schritten.

Die Ausbildung vermittelt fachliche, soziale und persönliche Kompetenzen in den folgenden Aufgabenfeldern:

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln

  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen arbeiten

  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen – Inklusion fördern

  • Bildungsarbeit in unterschiedlichen Bereichen professionell gestalten

  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern und Bezugspersonen

  • Institutionen und Teams entwickeln, in Netzwerken kooperieren

Vertiefungsbereiche (Wahlmöglichkeiten)

  • Elementarbereich (Krippe, Kita)

  • Interkulturelle Arbeit

  • Außerschulische und schulische Kinder- und Jugendarbeit

  • Erziehungshilfe

  • Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen

  • Sexualpädagogik, Kinderschutz, Resilienz (Salutogenese)

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

  • Sozialmanagement

Die Ausbildung dauert in beiden Varianten drei Jahre.

Es gibt zwei Wege: 

Vollzeitschulische Ausbildung (Vollzeitform)
Ablauf:

  • 1. Jahr: Unterricht in Vollzeit, dazu ein 4-wöchiges Praktikum in Krippe oder Kindergarten

  • 2. Jahr: Unterricht in Vollzeit, dazu ein 6-wöchiges Praktikum in Hort, Wohngruppe oder Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen

  • 3. Jahr: Berufspraktische Phase – 4 Tage Praxis in einer Einrichtung, 1 Tag Schule

 Praxisintegrierte vergütete Ausbildung (PivA)
Ablauf:

  • 1. Jahr: 3 Tage Schule, 2 Tage Praxis

  • 2. Jahr: 3 Tage Schule, 2 Tage Praxis, plus 6-wöchiges Blockpraktikum (z.B. Hort, Wohngruppe, Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen)

  • 3. Jahr: 2 Tage Schule, 3 Tage Praxis

  • Zusätzliche Blockwochen für Prüfungsvorbereitung, Kennenlern- und Klassenfahrten

Träger:
Zahlreiche Kitas, Einrichtungen der Jugendhilfe und Träger sozialpädagogischer Arbeit in der Region bieten Plätze an. Eine aktuelle Liste der bisher mit uns kooperierenden Träger finden Sie unter "Kooperierende Einrichtungen".

Wichtig: Voraussetzung für die Unterzeichnung des Vertrags mit dem Träger ist die Genehmigung der Praxisstelle durch die Schule. Die entsprechenden Unterlagen hierzu finden Sie im Downloadbereich.

In der PivA Ausbildung kooperieren wir derzeit u.a. mit folgenden Trägern:

Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Hessen e. V. - Regionalverband Südhessen Büro der pädagogischen Dienste

AWO Family GmbH

Magistrat der Stadt Breuberg

Caritasverband Frankfurt e.V.

CBF Darmstadt e.V.

Magistrat der Stadt Dietzenbach

Magistrat der Stadt Dreieich

Eltern-Kind-Initiative „Die kleinen Strolche“ e.V.

Evangelisches Dekanat Rodgau

Evangelisches Dekanat Vorderer Odenwald – Geschäftsstelle Kindertagesstätten

Evangelisches Kinder- und Familienzentrum Eiche

Evangelische Ref. Kirchengemeinde Rohrbach-Wembach-Hahn

Magistrat der Stadt Groß-Umstadt

Gemeinde Groß-Zimmern

Gemeinde Höchst i. Odw.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Darmstadt-Dieburg, Kita Muggelburg

Kaleidoskop – Werkstatt für Viele e. V.

Katholische Kirchengemeinde St. Bartholomäus Groß-Zimmern KdöR

Kindertagesstätten Himpelchen & Pimpelchen gGmbH

Stadt Langen

Gemeinde Mainhausen

Gemeinde Messel

Gemeinde Modautal

Gemeinde Mühltal

Gemeinde Münster

Stadt Ober-Ramstadt

Magistrat der Stadt Obertshausen

Stadtverwaltung Reinheim

Stadt Rödermark

Stadt Rodgau

Rodgauer Rasselbande e. V.

Gemeinde Roßdorf

Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e. V.

Sozialpädagogischer Verein familienergänzender Erziehung

St. Johannesverein e.V., Kinderhaus St. Johannes

Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Dieburg

Kita St. Sebastian Eppertshausen

Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

Terminal for Kids gGmbH

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. – Kita Mini Kids

Stadt Weiterstadt

Zur Finanzierung Ihres Lebensunterhalts während der Ausbildung stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung:

Aufstiegs-BAföG (vollzeitschulische Ausbildung)

Für das erste und zweite Ausbildungsjahr in können Sie Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG/Meister-BAföG) beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung beantragen. Ausführliche Informationen finden Sie unter:
https://www.aufstiegs-bafoeg.de/aufstiegsbafoeg/de/home/home_node.html

Vergütung im Berufspraktikum (vollzeitschulische Ausbildung)

Während des Berufspraktikums befinden Sie sich in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis und erhalten eine Vergütung vom Träger. Bei öffentlichen Trägern richtet sich die Vergütung nach dem Tarifvertrag für Praktikantinnen und Praktikanten im öffentlichen Dienst (TVPöD).

Vergütung in der PivAusbildung

Grundlage für die Bezahlung ist der Tarifvertrag für die Auszubildenden des öffentlichen Dienstes / Pflege (TVAöD). Derzeit (Stand November 2023) beträgt die Vergütung:

  • 1190 € im ersten Ausbildungsjahr.

  • 1250 € im zweiten Ausbildungsjahr.

  • 1350 € im dritten Ausbildungsjahr.

Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit

Unsere vollzeitschulische Ausbildung sowie die PivA sind AZAV-zertifiziert. Sie können für beide Ausbildungsformen sogenannte Bildungsgutscheine bei der Agentur für Arbeit oder Ihrem zuständigen Jobcenter beantragen und bei uns einlösen.
Weitere Informationen finden Sie hier:
 https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/bildungsgutschein

Ansprechpartnerin für die Beratung zu Bildungsgutscheinen: Laima Nader

Drei Abschlüsse in weniger als vier Jahren

In Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) bietet die Landrat-Gruber-Schule Ihnen die Möglichkeit, Ausbildung und Studium zu kombinieren:

  • Staatlich anerkannter Erzieherin

  • Bachelor of Arts (B.A.) Soziale Arbeit & Management

  • Staatlich anerkannter Sozialarbeiterin / Sozialpädagog*in

Ablauf:

  • Kombination aus Ausbildung an unserer Fachschule und Studium an der FHM

  • Studiendauer insgesamt: 3 Jahre und 8 Monate

  • Studienform: Virtuelles Live-Studium + flexible Selbstlernphasen

Voraussetzungen:

  • Schulvertrag mit unserer Fachschule

  • Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife vor Beginn der Ausbildung

  • Hohe Motivation und Begeisterung für die Arbeit im sozialen Bereich

 Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.kooperationsstudium.de/studiengang/soziale-arbeit-management-studium-in-kooperation/vollzeit/

Wir bieten regelmäßig gemeinsame Infotermine mit der FHM an, diese finden Sie unter „Infotermine“.

  • Bewerbungsfrist: jeweils bis 15. Februar (spätere Bewerbungen sind möglich, die Bewerbungsbearbeitung erfolgt fortlaufend, auch schon deutlich vor Bewerbungsschluss)

  • Bewerbungen per Email an: bewerbungfachschule@lgs-di.de

  • Am zweiten Samstag im März findet ein Aufnahmeverfahren/Kennenlerntreffen für alle Bewerberinnen und Bewerber statt.

Detaillierte Unterlagen & Formulare siehe Downloadbereich.

Onlineberatung - Zugang über https://bbb.ladadi.schule/b/jon-7om-qxr-bao
11.12. 13:30 (gemeinsam mit der FHM - Informationen zum dualen Studium)
26.02. 13:30 (gemeinsam mit der FHM - Informationen zum dualen Studium)
19.03. 13:30

Infoabend mit Einblicken in die Ausbildung
22.01.26, 18 Uhr in Raum A103 (Atrium/rotes Gebäude, erster Stock)

Tag der offenen Tür
31.01.26 Details folgen


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